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Monday, 06 September 2010
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Academic Showcase
World of Warcraft - Ein Selbstversuch PDF Print E-mail
Written by Resch, Rainesto, Vetter   
Field Reports arrow Vienna 2007

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(c) by Blizzard Entertainment Inc.
World of Warcraft ist das weitverbreitetste “Massively Multiplayer Online Role Playing Game“ (MMORPG oder von manchen Leuten abgekürzt, MMO) zurzeit und wird von über 8,5 Millionen Spieler weltweit gespielt. Diese Art von Spielen bei denen die Spieler nicht nur gegen den Computer alleine sondern umgeben und gruppiert mit anderen Spielern kämpfen, werden immer populärer und sind ständig medialen Debatten wegen der großen Gefahr zur Abhängigkeit ausgesetzt (siehe Bericht auf derstandard.at).Wir wollen im Selbstversuch herausfinden was das Phänomen dahinter ist und wie Spieler im Spiel interagieren.
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Das Handy als Gegenstand einer Jugendkultur PDF Print E-mail
Written by Pushpa Tetteh   
Field Reports arrow Vienna 2006/07

Kennen wir das nicht alle? Man sitzt gerade in einer U-Bahn, sein Ziel nur noch drei Stationen entfernt, während dessen starrt man kurz nachdenklich zum verdunkelten Fenster hinaus, einem Gedanken nachjagend, der durch die Lektüre erweckt wurde, in der man soeben vertieft war. Plötzlich ertönt eine schrille Geräuschfolge, die einen aus seinen Gedanken reißt und aufblicken lässt. Sein Gegenüber, eine junge Dame in den frühen Zwanzigern, modisch-chic gekleidet, kramt hektisch in ihrer Handtasche. Sie zieht ein kleines, fast eierförmiges Gerät heraus, an dem ein kleiner Glücksbringer aus Metall und bunten Strasssteinen hängt. Sie klappt es auf, führt es ans Ohr und in einem nicht gerade flüsternden Ton, erschallt ihre heitere Begrüßung: „Hallo!“ gefolgt von einer Ortsangabe drei Sekunden später „Ja, ich bin eh grad in der U-Bahn unterwegs“ ...

Als Studentin bin ich viel mit den „Öffis“ unterwegs, wodurch es eng mit meinem Alltag verknüpft ist, das Handy begegnet mir da sprichwörtlich auf allen Wegen, also nahm ich mir vor, meine Spurensuche auf diesen Bereich zu fokussieren und mal genau zu beobachten, was um mich herum passiert.
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Interview: Warum Kulturpsychologie? PDF Print E-mail
Written by Elisabeth Übelmann   
Articles arrow Vienna

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Elisabeth Übelmann von der Basisgruppe der kritischen PsychologieStudentInnen (krips) führte ein Interview mit Stefan Hampl, dem Leiter des Instituts für Kulturpsychologie und qualitative Sozialforschung (ikus) in Wien.


Elisabeth Übelmann: Wie bist Du zur Psychologie gekommen?
Stefan Hampl: Zur Psychologie kam ich ursprünglich über mein Wirtschaftsstudium. Mit der Zeit fiel mir immer stärker auf, wie stark wirtschaftliches Handeln von psychologischen Faktoren abhängig ist – etwa von Erwartungen, Motivationen, Vertrauen, etc. Da schien es mir viel versprechend mich auch eingehender mit Psychologie auseinanderzusetzen.

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Die Kultur der Musiker - das Medium Musik PDF Print E-mail
Written by Leuchs, Liszt, Mikody, Roithmayer   
Field Reports arrow Vienna 2006/07

Musik, was ist das eigentlich? Musik, wer macht sie eigentlich? Wenn man nachdenkt, fällt einem Musik in den verschiedensten Kontexten ein. Vom walkmanhörenden U-Bahn-Fahrgast bis zu Buschmännern in Afrika, alle scheinen etwas zu teilen. Für viele Menschen gehört Musik zu ihrem Alltag, wie der Erwerb des täglichen Brotes. Aber auch die Natur zeigt musikalische Seiten: Vögel zwitschern Laute, Wale singen und Wölfe heulen. Was bewegt nun einen Menschen Musik zu machen, ein Instrument in die Hand zu nehmen und darauf einen Rhythmus oder eine Melodie zu spielen? Wo fängt „Musik“ an, wo hört sie auf? Ist nicht sogar ein einfaches Klopfen auf einen Tisch ein Rhythmus, ein Anfang der Musik? Bei der Überlegung was einen Musiker ausmacht - wer Musiker ist und wer nicht - steht man einer ähnlichen Problematik gegenüber.
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Prostitution einmal anders PDF Print E-mail
Written by Dirnbeck, Elsensohn, Huber, Rissinger, Stabler, Weigl   
Field Reports arrow Vienna 2006/07

Die vorliegende Arbeit beschreibt unsere Bemühungen Einblick in die Lebenswelt von Prostituierten in Wien zu bekommen. Unsere Entscheidung für dieses Gebiet wurde aus vielfältigen Gründen getroffen:

Einerseits sprach uns die seit jeher kontroverse und vieldiskutierte Natur des Themas an, andererseits reizte es uns kein gewöhnliches Feld zu bearbeiten, sondern eines, das – wie sich für uns bald bestätigte – vielfältige und polarisierte Reaktionen hervorruft, deren gemeinsamer Nenner vor allem das große Interesse ist, das von allen Seiten bezeugt wird. Beispielsweise führt die intensive aber oft gegensätzliche Besetzung des Themas zu derart absurden Situationen, dass jene, die unter der Woche dem starken Markt der Prostitution am meisten Umsatz bescheren, auch in Bürgerinitiativen wieder zu finden sind, um ihre Wohngebiete von Prostituierten „sauberzuhalten“. Eine Widersprüchlichkeit, die wohl jeden Psychologen interessieren könnte.
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Doing Culture ist eine Initiative des
Instituts für Kulturpsychologie und qualitative Sozialforschung